TEAMSEMINARSRESEARCHSTUDIES IN SEMIOTICS (SIS)CONGRESSESU-GRAD-PAPERSGIORDANO BRUNO


S T U D I E S    I N   S E M I O T I C S   (SIS)



SEMINARS



Summer 2002


Sense and Sensibility - Semiotik der Sinne (Wildgen, Plümacher, Holz)

Zeichen und Sinn(e) - Wie wir die Welt wahrnehmen und mit Zeichen auf sie zugreifen (Holz)


Winter 2001-2

Propädeutikum zum Studienschwerpunkt Semiotik/Sprachtheorie (Wildgen, Plümacher, Holz)

Semiotisches Kolloquium Sense and Sensibility - Semiotik der Sinne 1 (Wildgen, Plümacher, Holz)

Zeichentheorien des 20. Jahrhunderts (Plümacher)


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Summer 2002


Prof. Dr. Wolfgang Wildgen
PD Dr. Martina Plümacher
Peter Holz (M.A.)

Sense and Sensibility - Semiotik der Sinne

Sommersemester 2002
14-täglich, dienstags, 17.15 - 19.45, neuer Raum: GW 2, A 4170
GS: 3.-4. Semester
Teilnehmer/innenbeschränkung: 30 Personen

Diese Veranstaltung eignet sich als Quelle für Zwischenprüfungsthemen in Deutsch/Germanistik.
Zunächst wird es eine Einführung in semiotische Grundbegriffe geben. Außerdem werden wir gemeinsam Auszüge aus Klassikern der Semiotik lesen.
Im Zentrum des weiteren Interesses steht das Problem der Versprachlichung von Farb- sowie Geruchswahrnehmung(en).
Kann ein Parfüm "wild", "dynamisch", "modern", "innovativ" oder "strahlend" riechen? In Parfümwerbungen sind solche Vokabeln üblich; was bezeichnen sie? Einen Geruch? Oder: Versuchen Sie, den Geruch einer alternden Banane in Worte zu fassen!
Farben werden in der Kunstszene häufig mit "kraftvoll", "laut", "zart", "schwer" näher beschrieben. Wie sollen diese Farben genau aussehen? Was ist mit den Adjektiven (eigentlich) gemeint? Kennen Sie das Coca-Cola-Rot? Natürlich, wer kennt es nicht. Aber: Wenn Sie gebeten würden, aus einer Menge von Farbplättchen mit verschiedenen Rottönen das Cola-Rot auszuwählen, lägen Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit falsch!
Wir werden das Problem der Versprachlichung von Farbe und Geruch sowohl aus kognitiv-linguistischer (Metaphorik) als auch aus wahrnehmungspsychologischer (Subjektivität), neurophysiologischer (Gehirn) sowie ethnologischer Perspektive (Kulturspezifik) betrachten.

Bedingung für einen Schein ist neben der regelmäßigen Teilnahme ein Kurzreferat (20 Minuten) und dessen schriftliche Ausarbeitung (10-12 A4-Seiten).

Literatur:
Nöth, W. (22000): Handbuch der Semiotik. Stuttgart: Metzler.
Mersch, D. (Ed., 1998): Zeichen über Zeichen - Texte zur Semiotik von Peirce bis Eco und Derrida. München: DTV.



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Peter Holz (M.A.) Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Zeichen und Sinn(e) - Wie wir die Welt wahrnehmen und mit Zeichen auf sie zugreifen

Sommersemester 2002
Montags 10.15 - 11.45, neuer Raum: GW 2, A 4170
GS: 3.-4. Semester
Teilnehmer/innenbeschränkung: 30 Personen

Die Veranstaltung gliedert sich in drei Teile:
1. Hier stehen allgemeine Begriffsklärungen zu den Gebieten Zeichen; Semiotik; Funktionalität; Kommunikation an, die im Wesentlichen durch Kurzreferate (20 Minuten) von Ihnen bestritten werden.
2. Als handwerklichen Teil Ihrer (Aus-)Bildung stelle ich Ihnen die aus den Sozialwissenschaften stammende Methode der qualitativen Inhaltsanalyse vor. Dies ist ein Verfahren, das sich dazu eignet, auch mit sprachwissenschaftlichen Mitteln Texte auf spezielle Bedeutungs-, Form- und Kommunikationsaspekte hin zu untersuchen.
3. Im dritten Teil werden wir uns intensiv um ausgewählte Produktbeschreibungen von Parfüms kümmern. Diese kurzen Texte der Textsorte Produktbeschreibung bieten einen günstigen Gegenstand, um die qualitative Inhaltsanalyse auf empirisches Material anzuwenden. Zwei Sitzungen werden im CIP-Labor stattfinden, wo ich Ihnen das Internet als Datenquelle für linguistische Untersuchungen vorstelle und Sie in Teams (2-3 Personen) vorbereitend recherchieren. Die letzten drei Sitzungen sind für Ihre (Multimedia-) Präsentationen (20 Min.) des Erarbeiteten und abschließende Diskussionen vorgesehen.

Bedingung für einen Schein ist neben der regelmäßigen Teilnahme ein Kurzreferat (20 Minuten) und dessen schriftliche Ausarbeitung (10-12 A4-Seiten. Deadline: 1. September 2002).

Literatur:
Nöth, W. (22000): Handbuch der Semiotik. Stuttgart: Metzler.
Mersch, D. (Ed., 1998): Zeichen über Zeichen - Texte zur Semiotik von Peirce bis Eco und Derrida. München: DTV.
Mayring, P. (72000): Qualitative Inhaltsanalyse. Weinheim et al.: Deutscher Studienverlag.



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Winter 2001-2

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